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Pascal AW: An die Macher der Krimi-Couch: 08.06.2005, 09:33 Uhr
Muss mich leider noch mal zu diesem leidlichen Thema der Buchbewertung melden.

Ich fände es sinnvoll, wenn eine Buchbewertung nur abgegeben werden kann, wenn man eine Rezension schreibt. Falls die Rezension nicht aussagekräftig ist, oder ganz einfach albern oder ein Spass sein soll, sollte sie samt Bewertung gelöscht werden.

Viele User dieser Seite, wie ich selbst, verlassen sich auf die Gradzahl, sowie auf Meinungen beim nächsten Kauf eines Buches.

Ich finde man sollte dieses Thema wirklich noch einmal überdenken und sofern EDV-technisch Möglichkeiten bestehen, diese umsetzten.

Grüsse

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Lars Nußbaum AW: An die Macher der Krimi-Couch: 08.06.2005, 09:56 Uhr
Hallo Pascal,
ich bin mir nicht ganz sicher, was du jetzt meinst. Soll nur noch der Rezensent der Krimi-Couch seine Wertung abgeben und damit Feierabend? Fänd ich totalen Quatsch. Dann würde doch das Interaktive an dieser Seite total verloren gehen.

Oder meinst du, dass man einen Kommentar im orangenen Feld abgeben muss? Schön und gut, aber wenn ein Buch 100 Bewertungen hat, dann spregen die Kommentare doch auch jedes Maß. Würde ohnehin empfehlen, dass die Kommentare bei einigen Büchern auf die 10 aktuellsten gekürzt werden.

Und außerdem habe ich sowieso die Vermutung, dass mit den Bewertungen der Leser relativ willkürlich umgegangen wird. Habe vor einigen Wochen ein Buch mit 100° bewertet und hätte schwören können, dass ich der 40. Leser war und am nächsten Tag stand es wieder auf 39 Leser... Fände ich nciht gut.

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Pascal AW: An die Macher der Krimi-Couch: 08.06.2005, 10:53 Uhr
Hallo Lars

Ja, ich meinte es so, dass eine Bewertung (Gradzahl) nur in Verbindung mit einem Text abzugeben ist. Am besten wäre es, wenn auch die Gradzahl beim dazugehörenden Text stehen würde, damit der Leser sich selbst ein Bild von dem Voting machen kann.

(Ein Buch mit 20 Bewertungen und nur einem Text ist ganz einfach nicht einzuschätzen)

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bernd AW: An die Macher der Krimi-Couch: 08.06.2005, 10:59 Uhr
Hallo,

so sehr ich das Bedürfnis von Pascal verstehen kann. Ich glaube ich nicht, dass er es über die Punktebewertung befriedigen kann. Es gibt keinerlei Vereinbarungen wann welche Punktwerte vergeben werden sollen. Die 100 Skala kommt historisch aus dem US-Schulsystem, dort hat jeder ein Empfinden für Punktwerte - z.B. unter 50 P gibt es nicht, unter 75 P ist schon ziemlich grottenschlecht. Bei Weinverkostungen ist dieses Bewertungssystem mittlerweile auch in Europa sehr verbreitet, und da wird um einzelne Punktwerte gerauft wie um das letzte Rettungsboot der Titanic. Ich glaube nicht, dass über die inhomogene Gruppe der Benutzer dieser Seiten eine einheitliche Bewertung herstellbar wäre. Schwierig ist hier sowohl die relative Ordnung untereinander als auch die inhaltlichen Bewertungskriterien als solche.

bernd

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Lars Nußbaum AW: An die Macher der Krimi-Couch: 08.06.2005, 12:27 Uhr
Sehe ich ähnlich wie Bernd. Inhomogene Gruppe trifft es auf den Kopf. Wie sonst ist die hohe Bewertung von Dan Brown zu verstehen. Ich unterstelle einfach mal, da kommen viele User, die überhaupt keinen Vergleich zu guter Literatur haben und ziehen die Höchstwertungen. Meinst du, du könntest aus den Kommentaren zu jeder Wertung fest machen, wie ernst du die Wertung selber zu nehmen hast? Nee, das funktioniert einfach nicht.

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Lars@Krimi-Couch AW: An die Macher der Krimi-Couch: 08.06.2005, 14:20 Uhr
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Ja, ich meinte es so, dass eine Bewertung (Gradzahl) nur in Verbindung
mit einem Text abzugeben ist. Am besten wäre es, wenn auch die Gradzahl
beim dazugehörenden Text stehen würde, damit der Leser sich selbst ein
Bild von dem Voting machen kann.

(Ein Buch mit 20 Bewertungen und nur einem Text ist ganz einfach nicht einzuschätzen)

Sehe ich nicht unbedingt so. Es gibt im Vergleich zu den Besucherzahlen einfach verhältnismäßig sehr wenige Leute, die tatsächlich auch etwas schreiben möchten. Ein einfacher, anonymer Klick geht da schon eher von der Hand als ein fundierter Kommentar, vor allem zu einem etwas anspruchsvolleren Buch (z.B. zu einem Eco).

Es gibt keinerlei Vereinbarungen wann welche Punktwerte vergeben werden sollen.

Naja, Ansatzpunkte sind mit 0° für "Altpapier" und 100° für "Meisterwerk" schon gegeben. Aber ich gebe Euch recht: Die meisten diversifizieren nicht ausreichend (vielleicht auch aus Mangel an Vergleichsmöglichkeiten).

Und außerdem habe ich sowieso die Vermutung, dass mit den Bewertungen der Leser relativ willkürlich umgegangen wird. Habe vor einigen Wochen ein Buch mit 100° bewertet und hätte schwören können, dass ich der 40. Leser war und am nächsten Tag stand es wieder auf 39 Leser... Fände ich nciht gut.

Willkürlich ist das Ganze nicht. Fakt ist aber, dass wir Wertungen nachträglich löschen müssen, da dank der Anonymität versucht wird zu schummeln, was die Mouse so hergibt. Gibt leider genug User, die sich einen Spaß daraus machen, manche Titel täglich neu mit 100° zu bewerten oder andere, insbesondere unsere Volltreffer, grundsätzlich mit 0°. Das verzerrt natürlich ungemein, weswegen wir bei 100ern oder 0ern entsprechend rigide agieren. Grundlos anullieren wir die Wertungen also nicht, sondern schauen auf bestimmte Muster und die IP-Adresse. Falls dabei mal eine Wertung zuviel gelöscht worden ist, tut uns das leid - ist aber nicht ganz zu vermeiden, wollen wir hier nicht ein festes Login einführen.

Viele User dieser Seite, wie ich selbst, verlassen sich auf die Gradzahl, sowie auf Meinungen beim nächsten Kauf eines Buches.

Und das ist auch gut so - bzw. Sinn der Sache. Wir basteln gerade an ein paar neuen Funktionen, z.B. das Bewerten von Leser-Meinungen und das Melden von sichtbar "schlechten" Kommentaren (z.B solche, die den Täter verraten und von uns übersehen worden sind). Die werden ab August kommen und hoffentlich die Qualität steigern.

Grundsätzlich finde die Kombination aus Bewertungen und Kommentaren allerdings schon in der Regel für einen recht hilfreichen Indikator, wie gut ein Buch ankommt. "Illuminati", um das Beispiel aufzugreifen, kommt hier relativ gut weg - und wenn Du Leute nach dem Buch fragst, werden Dir auch sicherlich viele antworten, dass es ihnen ausgezeichnet gefallen hat.

Für weitere Vorschläge, wie wir den Nutzen vergrößern können, sind wir immer dankbar!

Gruß,

Lars

Krimi-Couch.de - denn lesen ist spannender
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SPIEGEL: "Alles ist noch viel schlimmer, als wir eh schon befürchten?" -- Dieter Hildebrandt: "Mir reicht schon, wenn alles so schlimm ist, wie ich glaube."

Andrea AW: An die Macher der Krimi-Couch: 08.06.2005, 19:22 Uhr

Und außerdem habe ich sowieso die Vermutung, dass mit den Bewertungen
der Leser relativ willkürlich umgegangen wird. Habe vor einigen Wochen
ein Buch mit 100° bewertet und hätte schwören können, dass ich der 40.
Leser war und am nächsten Tag stand es wieder auf 39 Leser... Fände ich
nciht gut.

Diese Erfahrung habe ich auch schon mehrmals gemacht und es deswegen aufgegeben, Kommentare zu schreiben. Auch diverse Veranstaltungshinweise wurden nicht veröffentlicht, den Grund kenne ich nicht (war aber nichts Unlauteres...!). So bin ich nun mehr eine Leserin als eine Userin - seis drum.

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Lars@Krimi-Couch AW: An die Macher der Krimi-Couch: 08.06.2005, 19:43 Uhr
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Also Kommentare löschen wir wirklich nur aus zwei Gründen:

a) Sie haben keinen wirklichen Nutzen für andere Leser ("Ich bräuchte da mal ´ne Inhaltsangabe für die Schule")

b) Sie verraten zuviel vom Inhalt.

Darauf machen uns oft leider andere Leser aufmerksam (wir können nicht bei jedem Buch 100%ig einschätzen, was Key-Facts sind), die sich ärgern, das entsprechende Buch nun nicht mehr lesen zu müssen.

Dies kommt allerdings sehr selten im Vergleich zu a) vor - und wir löschen bestimmt nicht, weil wir fleißige User ärgern und vor Kopf stoßen, sondern vielmehr anderen Lesern helfen wollen.

Gruß,

Lars

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Lars@Krimi-Couch AW: An die Macher der Krimi-Couch: 08.06.2005, 19:57 Uhr
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@Lars
Würde ohnehin empfehlen,
dass die Kommentare bei einigen Büchern auf die 10 aktuellsten gekürzt werden.


Das werden wir auch mit der neuen Software-Version so machen. Standard sind dann 10 oder 20 Kommentare, alle gibt´s via Extra-Link.

Danke für die Anregung!

Gruß,

Lars

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rem AW: An die Macher der Krimi-Couch: 08.06.2005, 20:23 Uhr

Es gibt keinerlei Vereinbarungen wann welche Punktwerte vergeben werden sollen.


das macht mich, ehrlich gesagt, etwas fassungslos. ein bewertungssystem ist doch eigentlich gar kein system, wenn es kein einheitliches vorgehen gibt.


wie wärs denn damit?

die skala wird in zehn blöcke zu je 10 grad eingeteilt.

blöcke 80 bis 100: meisterwerk.
blöcke 60 bis 80: über dem durchschnitt
blöcke 40 bis 60: durchschnitt
blöcke 20 bis 40: unter dem durchschnitt
blöcke 0 bis 20: müll

so ist es im leben doch überall. es gibt durchschnitt, dann die etwas darunter und darüber und die richtig großen ausreißer in beide richtungen.

nun müßte man sich nur noch auf ein paar bekannte bücher in jeder gruppe einigen, damit die bewerter einigermaßen einheitlich vorgehen.

mit oberlehrerhaften grüßen

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