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Lars@Krimi-Couch AW: An die Macher: inhaltliche Anregungen 24.07.2008, 18:24 Uhr
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Hallo zusammen,

ich wollte mich eigentlich zum Thema Wörtche/Krimi-Couch nicht äußern - wahrscheinlich kann sich jeder seinen Teil denken, wie meine dazu Meinung aussieht.

Nur so viel: Mein Stil ist es nicht, Menschen, mit denen ich per du bin und mit denen ich regelmäßig Kontakt halte, selbst oder deren Schaffen in öffentlichem Raum im Rundumschlag niederzumachen. Wer Wörtche lesen möchte, soll dies tun und wer daraus einen Gewinn für sich zieht, soll sich daran erfreuen. Einfluss auf meine Äußerungen oder darauf, was hier wie auf der Krimi-Couch veröffentlicht wird, haben seine letzten Texte nicht.

Zur Anregung mit den Links: Für die Alligatorpapiere habe ich seinerzeit den Code geschrieben, das ist aber auch schon über drei Jahre her. Alfred Miersch macht dort seine Sache ganz ausgezeichnet, weswegen wir nicht vorhaben, die Alligatorpapiere zu kopieren, sei es auch nur sie in unserem System sinnvoll zu archivieren. Vielleicht ergibt sich da in Zukunft eine Kooperation, derzeit gibt es aber nichts Konkretes. Und da Links zu anderen Rezensionen oft eine schrecklich geringe Halbwertszeit haben (z.b. faz.net), überstiege der Pflegeaufwand von externen Links derzeit unseren Rahmen.

Liebe Grüße,

Lars

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SPIEGEL: "Alles ist noch viel schlimmer, als wir eh schon befürchten?" -- Dieter Hildebrandt: "Mir reicht schon, wenn alles so schlimm ist, wie ich glaube."

Cthulhu AW: An die Macher: inhaltliche Anregungen 24.07.2008, 20:58 Uhr
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Lars, toller Post. Mein Tentakel-Lob!

Zitat von Mabu: "Generell finde ich, dass das Blödeln viel Spaß macht und hier einfach dazu gehört. Wenn ich mich ernsthaft für Kritiken von ach so wichtigen Kritikern interessiere, wende ich mich an Herrn Reich-Ranicki..."

Also da wird mir wirklich schon wieder aus dem Herzen gesprochen. Ich habe schon einige Literaturforen ausprobiert...aber die sind zum Teil derart Bierernst und bevölkert von Pseudointellektuellen...das ist nicht zum aushalten.
Und gerade, weil es hier im Krimi- und Phantastik-Forum so locker zu und hergeht, bin ich hier gelandet und werde hier bleiben, bis ich das zetliche segne *grinst breit* *grinst breit* *grinst breit*

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Ph’nglui mglw’nafh Cthulhu R’lyeh wgah’nagl fhtagn.

Lars Nussbaum AW: An die Macher: inhaltliche Anregungen 24.07.2008, 23:44 Uhr
Lieber Herr Schafft,

auch von mir ein "Löbchen" für ihren Umgang mit Thema 1. Meine Vermutung ist, dass da jemand a) zuletzt die ein oder andere berufliche Niederlage hat einstecken müssen (und ich bin wohl nicht der einzige, der sich eine Fortsetzung der Metro-Reihe wünschte), b) für seine fachlich durchaus fundierten Kritiken nicht oder nicht mehr die Plattform findet, auf der er zumindest von einer "kritischen Masse" wahrgenommen wird und ihnen deshalb c) Leser und Einfluss neidet. Psychologisch durchaus nachvollziehbar, dass der Mensch so reagiert, wie das in den letzten Wochen und Monaten geschieht. Nur sollte sich der Mann fragen, wem er da mit seinen fehlgeleiteten Kritiken mehr schadet... wahrscheinlich nämlich am meisten sich selbst.

Zu Thema 2. ihres Statements: Keinesfalls wünsche ich, dass sie den Alligatorpapieren Konkurrenz machen sollen. Herr Miersch berichtet tagesaktuell und das macht er sehr gut. Und dabei entdeckt man als aufmerksamer Leser, dass der ein oder andere Roman über mehrere Wochen verteilt in verschiedenen Medien besprochen wird. Eine "Archivierung" erfolgt bei Herrn Miersch jedoch dann nur unter dem jeweiligen Veröffentlichungsdatum. Eine Datenbank aufzubauen, unter der man anderswie (z.B. nach Roman, Autor) archivieren könnte, wäre dort sicher zu viel verlangt. Für meine Begriffe wäre auf der Krimi-Couch eine solche Archivierung viel einfacher auf die Beine zu stellen. Die laufende Einpflegung der Links (ca. 10 an einem "normalen" Wochentag...) dürfte nicht zu viel Zeit in Anspruch nehmen und sogenannte "bad links" könnte sich der webmaster genauso von den Usern melden lassen, wie unpassende Kommentare...

Soweit meine Überlegungen von gestern/vorgestern. Ein alter Freund sprach mich jedoch heute darauf an, dass ein Verweis auf andere Kritiken jedoch vielleicht auch dazu führen könnte, dass weniger Leser ihren Senf als Kommentar unter den Rezensionen der Krimi-Couch hinterlassen könnten. Und ja, je mehr ich darüber nachdenke, das ist für mich nachvollziehbar, dass dadurch eine gewisse Hemmschwelle eingezogen werden könnte. Unter diesem Gesichtspunkt möchte ich meinen Vorschlag somit gerne wieder zurückziehen, denn gerade in diesen Leserkommentaren finden mitunter die schönsten Stilblüten (oder eher "Stiel"-Blüten *grins*).

Und eines noch mal nebenbei: Nachträglich ein ganz großes Dankeschön für das Großreinemachen im Forum vor ein paar Wochen. Die Ordnung hat sich in meinen Augen bewährt und auch die Forenbeiträge, die sich locker mit echten Krimithemen befassen, können nun wieder leicht gefunden werden und gehen nicht mehr in der Masse der Spiel-, Blödel- und Streichelzoo-Beiträge unter. Nicht dass ein falscher Eindruck entsteht, ich gönne jedem seinen Spaß hier. Aber damit das Forum auch das Präfix "Krimi" verdient und ernst genommen werden kann, war dies ein verdammt notwendiger Schritt.

Guten Abend,
Ihr Lars N.

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Stefan83 AW: An die Macher: inhaltliche Anregungen 27.07.2008, 12:50 Uhr
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Hätte da auch einen Vorschlag zu machen, wobei ich mir allerdings nicht sicher bin, ob er auf soviel Gegenliebe stoßen wird. Es betrifft die Lesekommentare. (Ja, Lars, mal wieder. Tut mir leid. *grinst breit* )

Es fällt auf, dass sich immer wieder User anmelden und dann innerhalb kürzester Zeit zu jedem Buch, das sie irgendwann mal gelesen haben, ihren Senf abgeben. Das wäre ja nicht weiterhin störend, würden sie inhaltlich wenigstens etwas hergeben. Da sie meist aber nicht über ein "Hab das Buch vor längerer Zeit mal gelesen, war glaub ich gut" hinauskommen, frage ich mich, ob es nicht sinnvoll wäre, eine Sperre einzurichten. z.B. nicht mehr als 3 bis 5 Rezensionen am Tag. Das würde vielleicht (man könnte es bei Bedarf ja testen) bewirken, das sich ein wenig Zeit für jedes Buch genommen wird, was der Qualität der Rezension sicherlich zugute kommen würde. Und damit wäre dem Endnutzer, der sich aus den Meinungen hier ein Bild des jeweiliges Buches bilden will, sicherlich mehr geholfen, als die langsam ausufernden 5-Zeiler, die bis auf Titel und Autor völlig austauschbar sind.

Wie gesagt. Ich wage zu bezweifeln, das mein Vorschlag Begeisterungsstürme entfachen wird, aber es ist halt erwas was mich zuletzt immer mehr gestört hat. Also heule ich mich mal aus. *zwinkert* Ich weiß, das Thema Leserkommentare ist ja sehr schwierig, weil immer die Gefahr besteht, den Vowurf einer Zensur um die Ohren gehauen zu bekommen. Das ist nicht das was ich will. Wäre bloß schön, wenn sich jeder Verfasser eines Lesekommentars darüber Gedanken machen würde, inwiefern das was er schreibt, auch für andere hilfreich sein könnte. Also erst überlegen, dann posten. Bei manchen zeitlichen Abständen (teilweise werden Leserkommentare im 3-Minuten-Intervall geschrieben), findet so eine Überlegung sicherlich nicht statt.

Das dazu. Wünsche weiterhin nen schönen Sonntag.

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"Wenn ich ein wenig Geld bekomme, kaufe ich mir Bücher. Wenn etwas übrig bleibt, kaufe ich mir Essen und Kleidung." - Erasmus von Rotterdam

Jochen AW: An die Macher: inhaltliche Anregungen 27.07.2008, 13:05 Uhr
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Lieber Stefan, Lieber Lars Nussbaum, ich habe mir die Leserkommentare in den letzten Tagen mal genauer zu gemüte geführt und teile Stefans Eindruck vollkommen. Da steht so viel Überflüssiges (mein Liebling: "ich habe das Buch irgendwann mal gelesen, kann mich nicht mehr genau erinnern, aber es war toll! 88°". So ungefähr findet sich das mehrfach in den Kommentaren wieder), das der Finger schon mal in Richtung "Löschen" zuckt. Da es sich aber irgendwie doch um - wenn auch völlig nichtssagende - Kommentare zum jeweiligen Buch handelt, die niemand beleidigen - außer der Intelligenz der Leser - bleiben die Notizen drin. Auffällig ist allerdings, wie oft AutorInnen aus der zweiten oder dritten Reihe sich auf einen Schlag hochgelobt, gleich mehrfach wiederfinden lassen.

@Lars Nussbaum: Klar gibt es erhaltenswerte Stielblüten - alleine die Kommentare zu Schenkels "Tannöd" sind ein Quell unerschöpflicher Komik -, aber insgesamt überwiegt doch redundantes Geschwurbel bei den wenig durchdachten Beiträgen. Wäre es wirklich fatal, wenn es davon weniger gäbe? Das behindert letztlich auch die Beschäftigung mit sinnvollen und/oder kritischen Äußerungen.

Gefallen hat mir, dass ich jetzt schon in den Kommentaren (wenn auch ohne Quellenangabe) zitiert werde *zwinkert*

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Frank AW: An die Macher: inhaltliche Anregungen 27.07.2008, 14:55 Uhr
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Auch wenn ich mich auf noch dünneres Eis bewege - ich wäre für die Löschung aller nichtssagenden Kommentare. Letzlich stellen diese ja nichts weiter dar als eine Beweihräucherung des Autoren/der Autorin, bieten aber einem interessierten Leser keinerlei Informationsgehalt.

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Dude: Mir pinkeln die auf den bekackten Teppich ! Walter: Der Teppich hat das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht, hab ich recht ?

girfro1 AW: An die Macher: inhaltliche Anregungen 27.07.2008, 15:52 Uhr
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06.07.2007
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596
Ich schließe mich Jochen und Frank an: Abgesehen davon, dass diese Kommentare bisweilen sehr erheiternd sind (und wie schon gesagt null Mehrwert besitzen), wäre ich auch dafür, überflüssige oder offensichtlich nichtssagende Kommentare einfach zu löschen. Wenn ich in der Spalte sehe, dass es einen neuen Lesekommenstar zu einem Buch gibt, welches ich auch gelesen habe, klicke ich den immer mit Vorfreude und Erwartung an und nicht selten lese ich dann so einen uneifen Quatsch wie SUPI oder weltbestes Buch samt AutorIn. Und da diesen Aussagen meistens nichts mehr folgt, um das zu untermauern oder dem geneigten Leser zu erklären, sind diese Kommentare echt nicht brauchbar.

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In einem geordneten geistigen Haushalt sollte ein paarmal im Jahr ein gründliches Reinemachen an der Schwelle des Bewußtseins stattfinden. (Karl Kraus)

Nussbaum AW: An die Macher: inhaltliche Anregungen 28.07.2008, 21:47 Uhr
Lieber Stefan,
lieber Jochen,
lieber Frank
liebe(r)(s) girfro1 (?!?), *zwinkert*

in Ihren (Euren) Kommentaren hier ist viel wahres enthalten. Natürlich ist es immer wieder ein Ärgernis, wenn man nachschauen will, wie andere Leser ein Buch beurteilen und dann mit Schrecken feststellen muss, dass sowohl (direkt) der Kommentar als auch (indirekt) die Bewertung des Romans aus einem hirnfreien Vakuum am östlichen Ende der Galaxie ihren Weg unmittelbar auf die Krimi-Couch gefunden haben müssen. Aber so ist das nunmal hier. So funktioniert und davon lebt die Krimi-Couch.

Ihre Frage, Jochen, ist sehr raffiniert gestellt. Wäre es fatal? Natürlich wäre es alles andere als fatal für uns kritische Leser, wenn wir von derart sinnentleerten Äußerungen verschont blieben. Aber gerade diese Gelegenheit zur Meinungsäußerung, das Angebot einer Plattform zur Selbstdarstellung, das macht garantiert für die meisten Besucher der Krimi-Couch den Reiz aus, diese Seite täglich (oder gar noch öfter) zu besuchen. Man muss das den Menschen auch mal gönnen können...

Andere Menschen nutzen halt das "Krimi"-Forum, um die eigenen Eitelkeiten zu bedienen. Blicke ich jetzt gerade im Moment auf die rechte Menüleiste, entdecke ich dort die drei weltbewegenden Themen "Spielwiese", "Forenspiel: Assoziationskette" und "Vorstellungsrunde". Würden Sie alle hier auch für eine Löschung stimmen? Sind doch schließlich auch in der großen Masse nichtssagende Beiträge, die vielleicht - provokativ ausgedrückt - ein gewisses Maß Selbstbeweihräucherung beinhalten, einem interessierten Leser aber keinerlei Informationsgehalt bieten.

Ich bin davon überzeugt, dass Ihre Antwort ein empörtes NEIN wäre. Denn hier im Forum, da sind ja nicht zuletzt Sie selber es, die sich hier "austoben". Da erwarten Sie ja auch die Toleranz von anderen Teilnehmern für die eigentlich sowas von überflüssigen o.g. Themen.

Auch ich habe mich einst beim damals großen Thema Dan Brown für die Verhinderung neuer Kommentare (durch abschalten der Kommentarfunktion) eingesetzt. Hier finden sich übrigens, lieber Jochen, noch viel schönere "Stiel"-Blüten als beim Tannöd. Im Nachhinein muss ich Herrn Schafft zugestehen, dass er damals weitsichtig gehandelt hat. Dadurch, dass ein Kommentar mindestens 150 Zeichen haben muss, sind Kommentatoren schon ein wenig zum nachdenken gezwungen. Lesen sie bei der Vielzahl von Kommentaren auch einfach mal zwischen den Zeilen. Sie werden erkennen, welche Leserschicht der jeweilige Roman anspricht und vielleicht auch schon allein davon ableiten können, ob ein Roman auch für Sie von Interesse sein kann.

Ich finde die Regelung, wie sie jetzt gelebt wird, sehr sinnvoll und bitte daher Herrn Schafft, seine weitreichende Toleranz nicht durch die Äußerung meiner Vorredner beeinflussen zu lassen.

Freundlichst,
Lars N.

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Jochen AW: An die Macher: inhaltliche Anregungen 29.07.2008, 13:50 Uhr
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Lieber Lars, ich würde tatsächlich keinen dieser Threads, die sie aufgeführt haben, vermissen. Aber sie haben natürlich recht, das es ab einem gewissen Punkt schwierig ist, die Grenze beim Löschen von themenfremden Threads zu setzen. Insofern ist der Status Quo hinnehmbar.

"Aber gerade diese Gelegenheit zur Meinungsäußerung, das Angebot einer Plattform zur Selbstdarstellung, das macht garantiert für die meisten Besucher der Krimi-Couch den Reiz aus, diese Seite täglich (oder gar noch öfter) zu besuchen."

So ist es wohl und lässt die Literatur leider viel zu oft auf die Hinterbänke rücken. Da schieben sich die eigenen Befindlichkeiten in den Vordergrund, (kontroverse) literarische Diskussionen finden selten statt, oder werden unnötigerweise zu persönlichen Anfeindungen. Aber es ist von den Usern selbst gewählt, und wenn es den eigenen Ansprüchen genügt *rollt mit den Augen*
Dass das Forum auf eine komplex steuernde Moderation verzichtet, ist schon okay, aber ich bleibe dabei - der ein und andere Kommentar würde der Couch nicht fehlen. Denn auch hier gilt m.E.: „"Wenn du geschwiegen hättest, so wärest du ein Philosoph geblieben." Warum nicht nachträglich in den Philosophen-Status zurück helfen *zwinkert*

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Eva@Phantastik-Couch AW: An die Macher: inhaltliche Anregungen 29.07.2008, 19:53 Uhr
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7
Bücher im Regal:
401
Ich weiss nicht, wie man die Leserkommentare sortieren kann, ohne tatsächlich zu zensieren.
Wo genau will man denn da die Grenzen ziehen?
Schaut Euch mal die letzten Kommetare zu Ken Follet an.
Die sind auch ziemlich inhaltslos, aber nicht so offensichtlich dämlich, wie in den von Euch genannten Beispielen.
Der Follet-Leser scheint mir höchstens 13, liest immerhin, bildet sich auch eine Meinung, weiss diese aber nicht in vollständige und grammatikalisch korrekte Sätze zu schreiben.
Und da kommt dann so eine Flut von unbegründeten Allgemeinplätzen heraus.
Und wenn wir den Kommentar löschen, ist derjenige frustriert und wendet sich Foren/Chatrooms oder ähnliches zu, wo man sich noch viel grauenhafter ausgedrückt. Wenn wir auch solche Beiträge tolerieren, bleibt derjenige vielleicht bei der Stange, liest interessiert auch aussagekräftige Kommentare und lernt im besten Fall, sich besser auszudrücken.
Meinetwegen bin ich naiv, aber so sehe ich das.
Ich sehe immer so ein bisschen die Gefahr, dass wir uns - jetzt etwas übertrieben ausgedrückt - mit einer Selektion aussagekräftiger, wohl formulierter und begründeter Kommentare einen Literaten-Elfenbeinturm bauen, zu dem jüngere Leser ohne Abi/Matura/IB keinen Zugang mehr finden.

Gruss
Tarlaniel

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"if you have the right attitude, interesting problems will find you!"

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